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Sonntag, 19. Oktober 2008

Weblogprojekt: Börse



Vor kurzem konnte ich ein Online-Projekt für den Leiter der Abteilung "Technical Financial Markets Research" der RZB, umsetzen. Dabei ging es konkret um die Erstellung einer Plattform zum Thema Börse und Charttechnik.
Robert sollte die Möglichkeit haben, auf dieser Plattform seine Chartanalysen, Statistiken und Präsentationen zur Verfügung zu stellen – aber auch eine Galerie für seine (Event)Fotografie sollte nicht fehlen. Die Aufgabe war für mich schnell klar: der Chartanalyst sollte mit dem Fotografen harmonisch verbunden werden. Ein harmonisches Ganzes.

Ich war für die Umsetzung des Layout und Designs verantwortlich, aber auch für die Erstellung des gesamten Content (das Zusammenfügen aller bisherigen Artikel und Präsentationen).
Für mich war es ein spannendes Projekt. Nicht nur was das Zusammenführen zu einem Ganzen anbelangt, sondern auch was das Thema Börse und Chartanalyse betrifft. Ich habe so einen netten Einblick in die Materie und Themenfelder bekommen.

Wie das Weblog nun aussieht, könnt ihr hier sehen.

Auf diesem Weg bedanke ich mich herzlich bei Robert, der sich bei all der Arbeit und dem Stress Zeit für mich genommen und mir immer wieder Feedback für die weitere Optimierung gegeben hat. Vielen Dank, es hat Spaß gemacht ;-)

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Mittwoch, 19. September 2007

Woman & Co: das Gleiche vom selben



Zwei Neuerscheinungen der News-Gruppe haben mich diese Woche staunen lassen: konkret handelt es sich um die Zeitschriften Madonna und 1st.

Von Seiten der Herausgeber war die Rede, dass "Madonna" die Welt aus weiblicher Sicht beleuchte, die ganze Palette von Frauengeschichten abdecke und hochklassige Mode- und Beautyseiten biete. "1st" – oder First – hingegen solle eine Plattform für interessante Menschen sein, ohne übliche Paparazzi-Manier. Fotografie auf höchstem Niveau, höchste Papiergrammatur und Schreibe, die den hohen Kaufpreis rechtfertigen solle. "1st" sei mit "Madonna" nicht vergleichbar, gegenüber "Woman" eine Weiterentwicklung ...

Halt, Stopp und nochmal zurück.
"Madonna" sei mit "1st" nicht vergleichbar und im Grunde auch nicht mit Woman. Zufälligerweise war das Thema meiner damaligen Bakkalaureatsarbeit die Inhaltsanalyse von "Woman". So habe ich auch die Ergebnisse im Kopf, wenn es um den Inhalt und die Aufmachung der besagten Zeitschrift geht. "Woman" ist bereits eine Zeitschrift, die die Sicht von weiblicher Sicht wiedergibt, die vielfältige Beauty- und Modeseiten aufbereitet und deren Aufmachung zu einem Großteil aus Fotografie besteht – und das alles im Hochglanzformat (wodurch also eine Parallele zu "1st" gegeben sein dürfte). Schließlich war noch die Rede von höchster Schreibe: nun, wenn auch hier eine Ähnlichkeit zu "Woman" gegeben sein sollte, dann bedeutet das konkret:
  • 73 % der Zeitschrift bestehen aus Werbung/PR
  • 90 % der redaktionellen Beiträge stehen in direktem Zusammenhang mit Werbeeinschaltungen
Das besagen die Untersuchungsergebnisse meiner Inhaltsanalyse von "Woman". Nach der Erst-Darstellung von "Madonna" und "1st" dürfte es also heißen: das Gleiche vom selben Produkt.

Zum Kommentar eines Onlinemediums

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Sonntag, 13. Mai 2007

Recensione internationale

Vor längerer Zeit hatte ich eine Rezension über ein Gedichtband der italienischen Autorin Raffaella Passiatore geschrieben. Als ich kürzlich über Google recherchierte, fand ich meine Rezension auf der Website des italienischen Verlages:



Raffaella Passiatore riesce a creare, nella mente dle lettore, immagini dai colori forti che scuotono i sensi. Le sue descrizioni, non solo prendono forma davanti ai nosti occhi, ma riescono perfino ad avere un odore, un gusto, si lasciano toccare!
Marisa Langer, Recensione della stampa de "Dreh Punkt Kultur" di Salisburgo.


Übersetzung: Raffellea Passiatore gelingt es, nach Ansicht der Rezesentin, Bilder in ausdrucksstarken Farben zu entwerfen, die die Sinne anregen (wörtlich: durcheinanderschütteln). Ihre Beschreibungen nehmen vor unseren Augen nicht nur Formen an, sondern es gelingt der Autorin sogar, ihnen einen Duft, einen Geschmack zu geben – ja, sie lassen sich sogar berühren!


Ich muss zugeben, dass ich sehr verblüfft und bewegt zugleich war, solch einer Ehre zuteil zu werden. Schließlich wurde keine Rezension eines italienischen Literaturkritikers verwendet, sondern meine eigene (eine unprominente und noch dazu österreichische)!

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Donnerstag, 1. März 2007

Rezension: Ode an Manfred Deix

Am Mittwoch, den 28. Februar hielt der Karikaturist Manfred Deix eine Lesung seiner Gedichte im Literaturhaus ab. Ja, man liest schon richtig, Manfred Deix dichtet. Wie er dazu kam, erzählte er vorweg in der Pressekonferenz: er habe schon immer geschrieben und gedichtet und sich endlich getraut, seine Werke zu veröffentlichen. Und bis dato gab ihm der Erfolg Recht: jede seiner Publikationen führte die österreichischen Bestsellerlisten an.

Nun angelangt im Literaturhaus, gab der Künstler Leseproben aus seinen Werken zum Besten. Anekdoten, Reime, Erzählungen über die Privatperson und den Künstler Manfred Deix. Eine Darbietung, die sich nicht nur auf das Akustische reduzierte, sondern unter vollstem Körpereinsatz von Gesten unterstrichen wurde.

Meine Rezension, der etwas anderen Art und angepasst an die hohe Dichtkunst, kann man >> hier nachlesen.

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Samstag, 25. November 2006

Rezension: Seitenwechsel einer Liebe

 Bildquelle: amazon.de

Anlässlich des 125. Geburtstages von Stefan Zweig fand im Literaturhaus Salzburg die Buchpräsentation des Briefwechsels "Wenn einen Augenblick die Wolken weichen" statt. Der Herausgeber Gert Kerschbaumer selbst ergänzte die Lesung mit Anekdoten zu Zweigs Leben und kommentierte die zahlreichen Andeutungen und Anspielungen im Briefwechsel.
Bemerkungen am Rande: so verwendete Stefan Zweig beispielsweise für einen Brief an das Bundesministerium gelbes Briefpapier und lila Tinte. Friderike Zweig unterschrieb in ihren Briefen an den Ehemann mit dem Kürzel "mumu".

Da Stefan Zweig zu meinen Lieblingsautoren zählt, erhielt ich durch die Lesung einen tieferen Einblick in das Denken und Leben des Autors. Ein Einblick über Gedanken zur Liebe, Beziehung zu Frauen und das Scheitern seiner Existenz vor dem Hintergrund der Grausamkeiten des Krieges.

Meine veröffentlichte Rezension findet sich >> hier.

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Samstag, 28. Oktober 2006

Rezension: Mehr als die Summe der einzelnen Texte

Diese Woche fand im Literaturhaus Salzburg eine Lesung mit den Schriftstellern Menasse, Köhlmeier und Schindel statt. Die drei Autoren lasen unveröffentlichte Essays, Lyrik und Prosatexte, die thematisch von Liebe bis hin zur Religion und politischen Anekdoten handelten.

Dass diese Autorenformation viele Literaturinteressierte anzog, merkte man an den voll belegten Sitzplätzen, wo man nur noch stehend im Raum Platz fand. So erging es auch mir: also stehend schreibend. Doch der Aufwand hatte sich gelohnt, denn die Lesung war stimmungsvoll und abwechslungsreich zugleich. Mit pointierten und humorvollen Anekdoten, aber auch mit zutiefst bewegenden Liebesgedichten bestückt, zog sie den Zuhörer emotional in die Tiefen der Gedichte und Erzählungen.
Für mich war die Lesung auch in akkustischer Weise ein Genuss, da mich die Stimme von Michael Köhlmeier besonders angenehm berührte.

>> Hier findet man meine Rezension zur Veranstaltung.

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Donnerstag, 10. August 2006

Meine Pressestimme: Warten auf Godot

 Bildquelle: godot.athanor.de

Vor einigen Monaten hatte ich über das Theaterstück "Warten auf Godot" in der Inszenierung von David Esrig geschrieben. Meine Rezension wurde kürzlich von der Athanor Akademie als Pressestimme aufgenommen. Worüber ich mich natürlich sehr freue ...

Hier kann man die Rezension nachlesen.

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Mittwoch, 31. Mai 2006

Rezension: Franz Kafka und sein Biograf

 Bildquelle: xlibris.de

Der gestrige Vortrag im Literaturhaus Salzburg wurde von mir mit Spannung erwartet: der Verleger und Autor Klaus Wagenbach erzählte von seinen Nachforschungen zu Franz Kafka.

Da ich Kafka zu meinen Lieblingsautoren zähle und dementsprechend ein großes Interesse für seine Biografie und seine Person hege, war ich auf die Erzählungen und Forschungsergebnisse von Klaus Wagenbach sehr gespannt.
Es war sehr faszinierend Wagenbach von seinen Reisen und Erlebnissen in Tschechien und Jerusalem (wohin ihn seine Recherchen führten) erzählen zu hören. Die ein oder andere amüsante Anekdote zu den langen Recherchearbeiten in den Wirren der politischen Ereignisse (z.B. Prager Frühling, Tod Stalins etc.) war dabei. Aber genauso verhängnisvolle Situationen, da Kafkas Werke bis in die 50er Jahre verboten waren und sich die Nachforschungen als gefährlich und schwierig herausstellten.

Mich hat der Vortrag sehr beeindruckt und vor allem an vielen biografischen Details zu Franz Kafka bereichert. Man bekommt nur sehr selten die Gelegenheit, solche Persönlichkeiten wie Klaus Wagenbach kennen zu lernen und sich einen Einblick in das Tätigkeitsfeld und Wissen verschaffen zu dürfen.
Mein persönliches Andenken an diesen Abend habe ich mir jedenfalls verschafft. Ich habe mir seine Biografie von Franz Kafka gekauft und eine persönliche Signatur erhalten.

Meine Rezension dazu findet man >> hier.

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Dienstag, 23. Mai 2006

Rezension: Italienische Wortgebilde

Meine kürzlich verfasste Buchrezension über das zweisprachige Gedichtband "Fremde Länder" von Raffaella Passiatore für Drehpunkt Kultur findet man >> hier.

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Freitag, 7. April 2006

Journalistische Tätigkeit im Kulturbereich

So, nun ist es offiziell: gestern war meine erste Veranstaltung, bei der ich als Kulturjournalistin für Drehpunkt Kultur unterwegs war. Ich bekam das Angebot, für die Kulturplattform zu schreiben und damit im klassischen Sinne als Kulturjournalistin tätig zu sein. Mein Schwerpunkt liegt im Literaturbereich, das heißt: Interviews mit Künstlern und Autoren führen, Veranstaltungen im Literaturhaus Salzburg besuchen und darüber berichten, Buchrezensionen schreiben etc.

Meine gestrige Arbeit bestand darin, über die Veranstaltung des Literaturhaus Salzburg zu berichten. Dort wurde anlässlich des 100. Geburtstags von Samuel Beckett das Stück "Warten auf Godot" aufgeführt und ein Interview mit dem Theaterregisseur der Inszenierung geführt. Aber Näheres liest man am besten >> hier.

Weitere Informationen zu Samuel Beckett und seinem Stück.

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Last update: 6. Jän, 02:27

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