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Am Samstag bekam der SKV Steyr die außergewöhnliche Gelegenheit gegen Red Bull Salzburg zu spielen. Nun bin ich selbst kein großer Fußballfan, aber als Einheimische und Wahlbeheimatete beider Städte musste ich also ran. Genauer gesagt, also rein ... ins Fußballstadion. Mir war zwar schon vor dem Spiel klar, dass SKV Steyr wenig Chancen gegen Red Bull Salzburg haben würde, aber das Endergebnis fiel dann doch höher als von mir erwartet aus. Sie haben sich zumindest sehr bemüht, die Steyrer. Aber dabei blieb es auch – mit 7:1 mussten sie sich geschlagen geben. Für Salzburg war das ein leichtes Spiel, wahrscheinlich eine nette Übung zum Einspielen ... Wie auch immer, auf der Zuschauertribüne ging es euphorisch zu und die (in der Mehrzahl auf meinem Sektor) Steyrer Fans ließen sich von der hohen Anzahl der Gegentore nicht beeindrucken: ein "Scheißegal, Scheißegal" raunte nach jedem Tor in der Menge. Die eingefleischten Fans ließen es sich zu Beginn des Spiels auch nicht nehmen, die Gäste herzlich zu begrüßen. Als sich die Salzburger Mannschaft aufs Spielfeld begab, wurden sie von der Tribüne aus von einem eingestimmten Chor mit "Bullenschweine" besungen, weiter ging es dann, als der Sprecher jeden Spieler einzeln namentlich erwähnte, mit einem kurzen "Arschloch". Nun ja, wie gesagt, euphorische Fans eben ;) Besonders faszinierend fand ich die gesangliche Kreativität der Fans. Nicht etwa nur ein Schlachtlied wurden intoniert, sondern um die 10 Lieder. Das ging über "Forza Steyr" weiter zum Beatles-Song "Hey Jude" (in abgewandelter Version selbstverständlich) und zu diversen anderen Liedern, deren Texte angepasst wurden: "Wir machen Stimm-ung und Radau, wir sind die Fans des S-K-V" (Anmerkung: man beachte den Genitiv im Text, das wurde wirklich genau so gesungen) Soweit zum Text, den ich mir nur ansatzweise gemerkt habe (obwohl das ja wirklich sehr ins Ohr geht). Mein Höhepunkte als Zuschauer waren vielmehr die Ball-Querschläger mitten ins Publikum. Das waren nicht gerade wenige (6 Stück) und ich stand genau auf der Tribüne hinter dem Tor. Also sind viele der Bälle, die nicht ins Tor fanden und darüber hinweg flogen, genau ins Publikum rein. Ein Fußball hatte mich so nur knapp verpasst, letztlich stoppte der Ball jedoch auf meinem Sitznachbarn :-P Ein weiteres Highlight war die Bierdusche. Ich muss sagen, ein prima Gefühl mit Bier in den Schuhen rumzustehen. Das sollte man erlebt haben ;-) Am Ende blieb eines und hier zitiere ich die Fans "Wir feiern trotzdem!" ![]() Wo Red Bull drauf steht, ist Red Bull drin: das Marketing scheint auch bei den Spielern gut zu wirken – Red Bull auf den Spielershirts, Red Bull in der Hand ... ![]() Der Tormann – einer gegen ... ![]() ... viele! ![]() Ein Getümmel ... ![]() ... und der Blick zum Ball ![]() Der Kampf um den Ball ... ![]() ... und das jähe Ende ![]() Ein Tor von vielen ... ![]() ![]() ![]() ... comment |
Last update: 6. Jän, 02:27 status
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